I:

Der Verein führt den Namen:   Trachtenkapelle Nöhagen
und hat seinen Sitz in:              3521 Nöhagen 20

Er   ist   dem   „Niederösterreichischen   Blasmusikverband“   angeschlossen   und   ist vollkommen unpolitisch.

 

II:

Zweck des Vereines ist:

  • die Erhaltung und Förderung der Ortsmusikkapelle und des Gesanges,
  • die Pflege der traditionellen österreichischen Blasmusikkultur und
  • darüber hinaus die Pflege jeglichen Musizierens, wie Konzert-, Volks-, Tanz- und Hausmusik und des Gesanges.

 

III:

Die Mittel zur Erreichung des Zweckes werden aufgebracht:

  • durch Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen
  • durch Beiträge unterstützender Mitglieder
  • durch Subventionen und Spenden

 

IV: 

Mitgliedschaft:

Es gibt

  1. ausübende Mitglieder, das sind:
         a) Funktionäre und Musiker,
         b) Eleven (in Ausbildung stehende Musiker unter 16 Jahren)
  2. unterstützende Mitglieder
  3. Ehrenmitglieder

Ausübende und Ehrenmitglieder sind von jeder Beitragsleistung befreit. Der Beitrag für unterstützende Mitglieder wird alljährlich von der Generalversammlung festgelegt.

 

V:

 Rechte und Pflichten der Mitglieder:

In der Generalversammlung sowie bei sonstigen Abstimmungen ist jedes Mitglied aktiv stimm- und wahlberechtigt. Das passive Wahlrecht (Wählbarkeit)  wird jedoch erst mit dem vollendeten 16. Lebensjahr erreicht.

Über die Aufnahme von ausübenden Mitgliedern entscheidet der Kapellmeister bzw. musikalische Leiter. Die Mitgliedschaft wird durch Unterfertigung einer Beitrittserklärung rechtsgültig. Das aufgenommene Mitglied kann die Ausfolgung eines Mitgliedsausweises oder einer solchen Bestätigung verlangen. Jedem Mitglied ist bei seinem Beitritt ein Statutenexemplar auszufolgen.

 

Die ausübenden Mitglieder sind verpflichtet,

  • die musikalischen Bestrebungen des Kapellmeisters bzw. musikalischen Leiters tatkräftigst zu unterstützen,
  • zu den Proben und Aufführungen pünktlich zu erscheinen,
  • mit allen Mitgliedern Kameradschaft zu halten,
  • das Ansehen des Musikerstandes jederzeit und überall zu wahren und
  • die ihnen vom Verein anvertrauten Musikinstrumente, Noten und Kleidungsstücke udgl. in sauberen und gutem Zustand zu erhalten.

Kann ein ausübendes Mitglied aus triftigen Gründen an Veranstaltungen und Ausrückungen der Vereinskapelle nicht teilnehmen, ist es verpflichtet, diesen Umstand rechtzeitig dem Kapellmeister bzw. musikalischen Leiter bekanntzugeben, der das Mitglied nötigenfalls zur Beistellung eines vollwertigen Ersatzes verpflichten kann.

Ausübende Mitglieder, die durch Krankheit oder Alter nicht mehr mitwirken können, bleiben mit allen Rechten Mitglieder des Vereines.

Unterstützendes Mitglied kann jede Person werden, die den beschlossenen Mitgliedsbeitrag entrichtet. Dieser Beitrag ist eine finanzielle Unterstützung für den Verein, ohne dass dieser Pflichten übernimmt.

Alle Mitglieder sind verpflichtet die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, was zur Schädigung des Vereines führen könnte.

 

VI. 

Verlust der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft erlischt:

  • durch Kündigung der Mitgliedschaft (freiwilliger Austritt)
    Die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate. Während dieser Zeit ist das betreffende Mitglied nicht von den Pflichten und Rechten entbunden. Zuwiderhandlungen können mit einem Pönale, deren Höhe der Vereinsvorstand jeweils festsetzt, belegt werden.
  • durch Ausschluss
    Wenn ein Mitglied sich wiederholt gegen die Satzungen oder gegen die
    Kameradschaft vergangen hat, die Vereinsbeschlüsse missachtet oder das Ansehen bzw. die Interessen des Vereines schädigt. Der Ausschluss erfolgt durch einen Mehrheitsbeschluss des Vorstandes.

Der Austritt muss unter Anführung der Gründe dem Obmann schriftlich gemeldet werden. Der Vereinsvorstand hat die Gründe für den Austritt genau zu prüfen.

Längstens innerhalb von 2 Wochen nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft ist das Vereinseigentum (Instrumente, Kleidung, Noten usw.) beim Obmann oder beim Kapellmeister abzugeben. Eine Überschreitung dieser Frist zieht eine Ordnungsstrafe von EUR 36,34  nach sich. Eine allfällige Nichtbefolgung die gerichtliche Ahndung, die nach zweimaliger fruchtloser Mahnung durch den Obmann eingeleitet werden muss. Allenfalls bestehende Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein sind während dieser Zeit ebenfalls zu ordnen.

 

VII. 

Organe des Vereines sind:

  1. die Generalversammlung,
  2. der Vereinsvorstand,
  3. der Obmann,
  4. der Kontrollbeirat und
  5. das Schiedsgericht.

Der Generalversammlung fallen folgende Aufgaben zu:

  • Entgegennahme der Berichte der einzelnen Sachwalter
  • Entlastung der Sachwalter, insbesondere des Kassiers
  • Entscheidung über Statutenänderungen und über die Auflösung des Vereines
  • Ehrung besonders verdienter Mitglieder
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Wahl des Vorstandes und der Kontrolle für die nächsten drei Vereinsjahre

Die Generalversammlung beschließt im Allgemeinen mit absoluter Stimmenmehrheit. Zu einem Beschluss über Statutenänderung oder Auflösung des Vereines ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

Der Vereinsvorstand besteht aus dem

  • Obmann,
  • dem Schriftführer,
  • dem Kassier,
  • dem Kapellmeister bzw. musikalischen Leiter,
  • dem Stabführer
  • dem Archivar,
  • dem Jugendreferenten
  • sowie deren Stellvertreter und
  • höchstens 3 Beiräten

    Der Kontrollbeirat besteht aus mindestens zwei ausübenden Mitgliedern.

Dem Vereinsvorstand obliegt insbesondere:

Die Verwaltung des Vereinsvermögens, die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages unterstützender Mitglieder, die Ausschließung von Mitgliedern, die Festsetzung von Veranstaltungsterminen und die Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung.

Der Obmann, in seiner Verhinderung dessen Stellvertreter, vertritt den Verein nach innen und außen und führt bei allen Veranstaltungen den Vorsitz. Er zeichnet  gemeinsam   mit  dem   betreffenden   Sachwalter  alle   Schriftstücke  des Vereines. Dem Obmann fällt auch die Aufnahme der unterstützenden Mitglieder zu.

 

VIII:

Der Vereinsvorstand ist bei Anwesenheit von mindestens sieben Mitgliedern beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit absoluter Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

IX:

Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der aktiven Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen über Statutenänderung und Vereinsauflösung ist die Anwesenheit von mindestens Zweidrittel der aktiven Mitglieder erforderlich.

 

X:

Über Streitigkeiten zwischen Mitgliedern aus dem Vereinsverhältnis entscheidet ein Schiedsgericht mit Stimmenmehrheit und zwar endgültig. Das Schiedsgericht wird bestellt, indem jede Partei zwei Mitglieder hierfür ernennt und diese mit einfacher Stimmenmehrheit einen Obmann wählen. Das Schiedsgericht urteilt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

 

XI.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden.

 

XII.

Die vorliegenden Statuten setzen die bisher geltenden und bei der Vereinsbehörde aufliegenden Statuten außer Kraft.

 

Nöhagen, am 18.05.2014

(Tag der Generalversammlung, in der die
geänderten Statuten beschlossen wurden)